Wolfgang Walker über NLP und Modeling

18.01.2012 Gepostet in Musterpräsentation

John Grinders Definition des NLP als „Modelling of Excellence” beinhaltet stark einschränkende Vorannahmen, die das NLP wertvoller Potentiale berauben. Dabei bezieht sich der Begriff des „Modelling” auf einen — im heutigen NLP ohnehin kaum praktizierten — Forschungsprozeß: Man eignet sich zunächst Verhaltenskompetenzen von Spitzenperformern an, um diese dann strukturell auf „Unterschiede, die den Unterschied” zu Durchschnittsperformern machen, zu reduzieren. Im Kern werden Informationen also nach Unterschieden zwischen Menschen sortiert. Die einseitige Fokussierung auf „persönliche Exzellenz” kann dabei als willkürliche Werteentscheidung der NLP-Begründer betrachtet werden. Doch ist diese Entscheidung tatsächlich konstitutiv für das NLP? Beruht das Verbindende nicht vielmehr auf der Arbeit mit sensorischen Repräsentationen? Lucas Derks’ bahnbrechende Anwendung des NLP auf grundlegende Fragen der Sozialpsychologie — das „Soziale Panorama” — zeigt eindrucksvoll, daß „Modelling” auch grundlegend anders betrieben werden kann. Derks’ Ansatz des „Population Modelling” stellte die über Individuen hinweg gemeinsamen Muster in den Vordergrund. Daraus ergaben sich vollkommen neue Möglichkeiten für Diagnostik und Veränderungsarbeit. Wolfgang Walker untersucht in Fortführung dieses Ansatzes seit mehr als 10 Jahren die konstituierenden Komponenten einer Reihe schwerwiegender klinischer Symptome. Einige — insbesondere für therapeutisch arbeitende NLPler – bedeutsame Ergebnisse

Am 1. MOSAIK-Projekttag an der KOPERNIKUSSCHULE Freigericht am 15.8.2011 geht es zwar anfangs noch holprig voran, aber die ersten Quadratmeter Fliesensockel sehen jetzt nach einigen Stunden kreativer Arbeit schon ganz gut aus. Es gibt Hoffnung, dass das großflächige Bruchfliesen-Mosaik tatsächlich auch gelingt. Doch 3 Gründe machen die Schüler-Projektarbeit nicht unbedingt einfach: 1.Die Schüler/innen haben noch nie zuvor FLIESENBRUCHSTÜCKE zu ansehnlichen, dekorativen Mustern an Wände geklebt. 2. Wenn 3 Schülergruppen in 3 Schichten arbeiten, ist es gar nicht so einfach, trotzdem eine GESTALTUNGSKONTINUITÄT zu gewährleisten. 3. Ein solches MOSAIK-Projekt kann nicht Stein für Stein im Vorhinein GEPLANT werden. Eine Bruchfliesengestaltung ist immer auch in einem gewissen Maße STÜCKWERK und in seiner späteren Außenwirkung ein ZUFALLSPRODUKT! Das heißt, es kann super werden, aber auch Mist! Das erzeugt ERFOLGDRUCK, denn Fliesenmuster, die man im Rahmen eines lange geplanten, kostspieligen Projekts doof an die Flurwände geklebt hat, kann man nicht einfach wieder von der Wand reißen und von vorne anfangen. Aber der heutige ANFANG kann sich sehen lassen. Morgen um 8 Uhr geht es weiter mit der Frühschicht. Anmerkung am Rande: Ein MOSAIK-Projekt kann auch süchtig machen. Der Klassenlehrer der Klasse H8a, Klaus Kleinmann, kam heute nur zur kurzen Stippvisite an der Baustelle vorbei, um zu schauen, was seine Schülerinnen und Schüler schaffen. Doch er blieb gleich mehrere Stunden

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